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Olympische Spiele 2008 Peking

Verfasst: 30.7.2008 - 15:28
von TeamTelekom
In wenigen Tagen ist es soweit. Das größte Sportereignis der Welt beginnt, die Olympischen Sommerspiele in Peking in China. Für alle Sportler ist Olympia natürlich ein absoluter Höhepunkt der Laufbahn, vor allem für die die zum ersten Mal dabei sind, zum letzten Mal oder für die die in 4 Jahren keine Chance mehr hätten dabei zu sein.

Vor ca. 7 Jahren vergab das IOC die Spiele nach China, trotz massiver Proteste, vor allem von Menschenrechtsverbänden.
Die Gegner damals waren Paris, das Konzept sah vor auf viele Sportstätten zurückzugreifen, wieRoland Garros oder Stade de France etc. So hätte Paris gerade mal knapp 5 Mil. Euro investiert. Der zweite ersten Kandidat Toronto hatte mehr als doppelt so viel in Budget nämlich weit über 12 Mil.
Doch beide Kandidaten hatten entschiedene Nachteile. So war Paris nach Athen 04 praktisch chancenlos trotz extremen Rückhalt aus Politik und Bevölkerung und Toronto disqualifizierte sich z.B. durch Aussagen ihres Bürgermeister, die Leute in Afrika als "Kannibalen" bezeichnete. So war es fast schon sicher das eigentlich nur Peking in den Augen der IOC-Macher gewinnen könnte. Hatte man bei der Vergabe 2000 nur mit 2 Stimmen gegen Sydney verloren hatte man diesmal keinen wirklichen Gegner, auch weil man mit 23 Mil. alles in Schatten stellte und der Größenwahn der IOC ist ja ungebrochen. Auch die Sponsoren dürften im Hintergrund massiv Druck gemacht haben, schließlich ist China ein Markt mit einen Wachstum bei dem alle Manager Dollarzeichen in den Augen bekommen dürften. Auch das China damals weitreichende Entscheidungen angekündigt (Pressefreiheit, Luftqualität, Menschenrechte usw.). Das IOC getrieben von der Gier nach immer mehr glaubt nur zu gerne den Versprechungen der Politiker aus China.
Da wundert es nicht das man nur 2 Wahlgänge brauchte (2000 4 / 2004 5)

Sieben Jahre später wissen wir das China nichts aber auch gar nichts eingehalten hat

:arrow: 3000 Familien zwangsumgesiedelt (nur allein für Olympia)
:arrow: Todesstrafe besteht weiterhin
:arrow: Menschen mit anderer politischer Weltanschauung werden festgehalten. gefoltert oder umgebracht
:arrow: In Pressezentrum gibt es eine Zesur, viele Internetseiten sind nicht erreichbar
:arrow: Es ist zu beführten das auch andere Medien zensiert werden
:arrow: In China wird gedopt was das Zeug hält. ohne Rücksicht auf Verluste und wahrscheinlich in stattlichen Auftrag
:arrow: Sportler werden in Qlympiadorf gezwungen. dürfen keine Hotels außerhalb beziehen
:arrow: Die Luft in Peking ist eine Farce, das sind reine Smogspiele. Außenwettbewerbe drohen zu Farce zu werden

Wahrscheinlich wird es am Ende trotzdem am Ende "Die besten Spiele aller Zeiten" den der Rubel rollt nun mal besser alle Menschrechte und Pressefreiheit.

Wie sieht ihr das, freut ihr euch auf die Spiele oder droht uns eine Farce

Verfasst: 30.7.2008 - 15:31
von MichiG
ich denke das es normale olympische spiele geben wird, wie immer, natürlich gibt es wieder dopingfälle, aber ich hab gehört das des schlimme ausserhalb der statt ist.

Re: Olympische Spiele 2008 Peking

Verfasst: 30.7.2008 - 15:42
von ETXE
TeamTelekom hat geschrieben: :arrow: 3000 Familien zwangsumgesiedelt (nur allein für Olympia)
:arrow: Todesstrafe besteht weiterhin
:arrow: Menschen mit anderer politischer Weltanschauung werden festgehalten. gefoltert oder umgebracht
:arrow: In Pressezentrum gibt es eine Zesur, viele Internetseiten sind nicht erreichbar
:arrow: Es ist zu beführten das auch andere Medien zensiert werden
:arrow: In China wird gedopt was das Zeug hält. ohne Rücksicht auf Verluste und wahrscheinlich in stattlichen Auftrag
:arrow: Sportler werden in Qlympiadorf gezwungen. dürfen keine Hotels außerhalb beziehen
:arrow: Die Luft in Peking ist eine Farce, das sind reine Smogspiele. Außenwettbewerbe drohen zu Farce zu werden
- Zwangsumsiedlungen wegen Olympia sind keine chinesische Erfindung, das gab es auch schon in Mexico City, in Montreal oder auch in Atlanta.
- Nun, die Todesstrafe gibt es auch in den USA, einzig, daß sie dort nicht gegen Jugendliche eingesetzt wird.
- Dazu sage ich nur: Guantanamo!
- Zur Medien- und Pressezensur fällt mir nichts ein, außer daß es wohl auch in Seoul '88 zu Zensur gekommen ist.
- Als ob es Doping nur in China geben würde, und ob es staatlich gefördert oder kapitalistisch gefördert wird, macht ja wohl keinen Unterschied.
- Schön, daß es erstens auch da Ausnahmen gibt (die mit besonders viel Geld) und zweitens lebt es sich im olympischen Dorf auch recht gut.
- Wo waren die letzten Sommerspiele? In Athen, einer von Europas Smog-Hochburgen.

Ach ja, ich bin geneigt, folgendes anzukreuzen:
Olympia 2008 ist ein(e) Ist mir egal!

Was ich sagen will: Man macht es sich etwas zu einfach, wenn man in China den Urquell des Bösen sieht. Zum Thema Menschenrechtsverletzungen z.B. empfiehlt es sich, die Jahresberichte von amnesty international zu lesen. Mag sein, daß ai ebenfalls etwas einseitig berichtet, ein guter Indikator sind die Berichte allemal.

P.S.: Gab es nicht ein Agreement, dieses Forum möglichst von Politikdiskussionen freizuhalten??

Verfasst: 30.7.2008 - 15:49
von hopper
Ich freue mich bei der Eröffnungsfeier auf die gute alte Wink- und Turnästhetik nach sozialistischer Tradition. Leipzig ist schon so lange her ;).

Verfasst: 30.7.2008 - 15:59
von RobRoe
Das Agreement (oder besser "die Ansage") gab es mal, ETXE, ja.

Andererseits dürfte es schwierig sein, während der Spiele solche Diskussionen in Gänze zu verbieten.
Schön wärer nur ein differenziertes und untendenziöses Herangehen, und da war der Eröffnungspost hier schon mal ein blöder Einstieg. ;)

Ich schaue mir den Thread also noch ein bisschen an, und wenn's zu politisch oder einfach zu dumm wird, verschwindet er wortlos.

Re: Olympische Spiele 2008 Peking

Verfasst: 30.7.2008 - 15:59
von TeamTelekom
ETXE hat geschrieben:
TeamTelekom hat geschrieben: :arrow: 3000 Familien zwangsumgesiedelt (nur allein für Olympia)
:arrow: Todesstrafe besteht weiterhin
:arrow: Menschen mit anderer politischer Weltanschauung werden festgehalten. gefoltert oder umgebracht
:arrow: In Pressezentrum gibt es eine Zesur, viele Internetseiten sind nicht erreichbar
:arrow: Es ist zu beführten das auch andere Medien zensiert werden
:arrow: In China wird gedopt was das Zeug hält. ohne Rücksicht auf Verluste und wahrscheinlich in stattlichen Auftrag
:arrow: Sportler werden in Qlympiadorf gezwungen. dürfen keine Hotels außerhalb beziehen
:arrow: Die Luft in Peking ist eine Farce, das sind reine Smogspiele. Außenwettbewerbe drohen zu Farce zu werden
- Zwangsumsiedlungen wegen Olympia sind keine chinesische Erfindung, das gab es auch schon in Mexico City, in Montreal oder auch in Atlanta.
- Nun, die Todesstrafe gibt es auch in den USA, einzig, daß sie dort nicht gegen Jugendliche eingesetzt wird.
- Dazu sage ich nur: Guantanamo!
- Zur Medien- und Pressezensur fällt mir nichts ein, außer daß es wohl auch in Seoul '88 zu Zensur gekommen ist.
- Als ob es Doping nur in China geben würde, und ob es staatlich gefördert oder kapitalistisch gefördert wird, macht ja wohl keinen Unterschied.
- Schön, daß es erstens auch da Ausnahmen gibt (die mit besonders viel Geld) und zweitens lebt es sich im olympischen Dorf auch recht gut.
- Wo waren die letzten Sommerspiele? In Athen, einer von Europas Smog-Hochburgen.

Ach ja, ich bin geneigt, folgendes anzukreuzen:
Olympia 2008 ist ein(e) Ist mir egal!
:arrow: Zwangsumsiedlungen gibt es China nicht nur bei Olympia sondern bei fast allen Bauprojekten und das ohne das den Menschen eine Ersatzunterkunft zu Verfüngung gestellt wird. Sie werde praktisch vertrieben
:arrow: In den USA gibt es a) nur die Todestarfe nur in bestimmten Bundesstarten und b) sie wird nur nach eine Starftat verhängt und nicht wegen Religion oder Politischer Außerungen
:arrow: Guantanamo ist sicherlich auf seine Art und Weise falsch
:arrow: 88 gab es kein Internet, die Medien waren lange nicht so verbereitet wie heute. Und muss China unbedingt das gleiche machen wie 88
:arrow: Natürlich gibt es auch in anderen Ländern Doping, aber mit Sicherheit nicht von Statt gewollt, oder warum sind viele Dopingtrainer der DDR nun in China?
:arrow: Also lieber im Olympiadorf unter Kontrolle als im Hotel in Freiheit
:roll:
:arrow: Athen war lange nicht so mit Smog belastet wie jetzt Peking

Damit aber genug mit Politk von meiner Seite

Verfasst: 30.7.2008 - 16:38
von ETXE
Ich wusste, daß da noch eine Rechtfertigung hinterher kommt. Ist auch vollkommen okay.
Ich finde nur, daß du typische Argumente des deutschen Bildungsbürgertums bringst und meine Argumentation damit abschwächen willst, daß es in China eben doch am schlimmsten ist. Ich möchte nichts beschönigen, was in China läuft, das liegt mir fern, ich möchte nur aufzeigen, daß es eben nicht nur im ach so Fernen Osten schlimme Umstände gibt.
Zwangsumsiedlungen zur Verwirklichung von Bauvorhaben ohne Entschädigung der Betroffenen ist z.B. nicht typisch chinesisch, auch in Deutschland ist das schon praktiziert worden.
Die Todesstrafe ist als solche für mich abzulehnen und da ist es egal, ob z.B. in den USA "nur" in bestimmten Bundesstaaten die Todesstrafe praktiziert wird und ob sie "nur" bei Straftaten praktiziert wird. Für letzteres gibt es übrigens Gegenbeispiele, mal ganz abgesehen von der us-typischen Praxis der Selbstjustiz (z.B. durch fanatische Abtreibungsgegner). Und zufälligerweise ist Georgia (da liegt Atlanta) einer der Staaten, in denen die Todesstrafe angewandt wird.
Doping ist ein leidiges Thema, aber die Argumentation mit den bösen DDR-Dopingtrainern zieht nicht so richtig, wenn man überlegt, daß viele ehemalige Sowjet-Trainer nun in Australien oder den USA ihr "Handwerk" ausüben. Wie gesagt, ob staatlich betrieben oder unternehmerisch betrieben, ist mir jedenfalls egal. Beides Sch****.
TeamTelekom hat geschrieben:Also lieber im Olympiadorf unter Kontrolle als im Hotel in Freiheit :roll:
Den finde ich gut. Die Freiheit des Hotels. Und wer bezahlt die Luxushotels? Das IOC?

Kein weiterer Rundumschlag. Ich wünsche mir nur, daß mensch nicht mit der Betrachtungsweise herangeht, wir Mitteleuropäer als "zivilisierte" Menschen könnten uns ein klares Urteil aus diesem "Zivilisationsvorsprung" heraus erlauben, ohne die Situation in unseren Ländern kritisch zu hinterfragen.

Verfasst: 30.7.2008 - 16:50
von jonas
Natürlich gab es 1988 bereits ein Internet.

Verfasst: 30.7.2008 - 17:02
von Klaus und Tony
Ich schlage für hier eine ähnliche Betrachtungsweise vor, wie ich sie mir von der Süddeutschen und anderen deutschen Medien idealerweise während der Tour de France vorstellen würde:


Möglichkeit 1: Man freut sich über das sportliche Spektakel und konzentriert sich auf den Sport und seine Ergebnisse.

Möglichkeit 2: Man stellt für sich fest, dass Korruption und Betrug weit größer sind als der sportliche Wert, äußert sich einmal vernehmlich dahingehend und ignoriert die ganze Veranstaltung ansonsten.


Was mir nicht gefällt, sind die Varianten 3 bis 29: Zu glauben, dass eine eigentlich gute Sache in der Hand von schlechten Menschen wäre.
Oder zu glauben, dass man in China zwar Geld inverstieren kann, aber keinen Sport veranstalten dürfe, weil der was Besseres sei.
Oder sich zu wundern, dass Asiaten sich auch eine Welt-Lobby bauen können.
Oder darauf hinzuweisen, dass in China vielleicht viel gedopt würde.


Der einzige Grund, den ich für eine sofortige Olympiaabsage begrüßen würde, ist die Entlarvung des Irrglaubens, dass Gewichtheberinnen aller vier Jahre einen Höhepunkt bräuchten.

Verfasst: 30.7.2008 - 17:31
von Kobelix
Klaus und Tony hat geschrieben: Der einzige Grund, den ich für eine sofortige Olympiaabsage begrüßen würde, ist die Entlarvung des Irrglaubens, dass Gewichtheberinnen aller vier Jahre einen Höhepunkt bräuchten.
Brrrr.... das will ich gar nicht weiterdenken.

Verfasst: 30.7.2008 - 17:36
von TeamTelekom
Ich denke in Bereich Politik ist nun alles gesagt worden, jeder kann und darf sich dazu seine Meinung denken.
Aber natürlich und hoffentlich geht es in China um die sportlichen Leistungen.

Wie jedes Mal gibt es auch 2008 Änderungen. Neu dabei ist BMX, dafür fällt ein Bahradwettbewrb weg. BMX findet, zumindest in Europa, in offentlichen Medien praktisch nicht statt, vielleicht verhilft ja Olympia der Sportart zum Durchbruch.
Softball und Baseball, zwei Sportarten die nur in Amerika und Asien eine breite Fanbasis haben sind zum letzten Mal dabei. Ansonsten gibt es nur einige Änderungen in den jeweiligen Diziplinen (Fechten, Schwimmen usw.)

Deutschland hat wie fast immer vor allem bei Mannschaftsportarten und bei allem wo Wasser eine Rolle spielt die besten Chancen auf Siege, den Reitsport darf man natürlich auch nicht vergessen.

Wer der deutsche Star der Spiele werden könnte: Mit fällt da auf Anhieb eigentlich nur Britta Steffen bei den Frauen und Fabian Hambüchen und wenn er seine Form hält Stefan Schumacher ein. Bei den Mannschaften haben wohl die Handballer von Heiner Brand die besten Chancen.

Verfasst: 30.7.2008 - 18:21
von PS
Ich meine ok, wenn man die olympischen Spiele dahin gibt hab ich nichts gegen einzuwenden nur was ich nicht verstehe ist der IOC, weil man gibt die Spiele dahin unter dem Vorbehalt ihr müsst das und das erfüllen aber sie erfüllen es nicht und man guckt zu und sagt sich lieber so laufen lassen als am Ende gar keine Spiele. Dass es in China eben anders zugeht ok, ist auch eine andere Kultur und eine andere Denkweise das können wir gar nnicht so gut verstehen aber man sollte doch ganze und klare Entscheidungen fällen.
KuT hat geschrieben:Man freut sich über das sportliche Spektakel und konzentriert sich auf den Sport und seine Ergebnisse.
Das finde ich gut! Problem: Wieso müssen wir ne Zeitumstellung haben. :twisted: Und dann bin ich auch noch Langschläfer...

Verfasst: 30.7.2008 - 19:04
von Exelero
Anfürsich halte ich das für den falschen Ort um über Politik zu sprechen, dazu bin ich ohnehin eher dafür die Spiele zu genießen und sich nicht ständig an den bösen Chinesen, die immer Dopen und untschuldige Menschen umbringen aufzuhalten. Außerdem bin ich ohne hin dafür Sport und Politik zu trennen und den Sport nicht zum Spielball des Sports zu machen.

Aber ich muss jetzt einfach mal sagen das es für die Menschen in China einfach unglaublich viel bedeutet Olympia zu haben. Außerdem behaupte ich, dass man einige Probleme jetzt nicht hätte wenn man die Spiele lieber in Shanghai veranstaltet hätte, aber gut das war eine krasse Fehlentscheidung der Chinesischenregierung. Außerdem wenn ich in China seit, bemerkt ihr fast gar nichts von Menschenrechtsverletzungen. Außerdem um wirklich diese ganzen Probleme so schnell abzuschaffen, müsste man das Denkmal Mao stürzen und dafür sind die Chinesen einfach noch nicht weit genug, wenn man das täte würde einem der ganze Laden um die Ohren fliegen.

Ich sag einfach mal Spiele genießen, den Sport in den Vordergrundstellen und da auch lassen. Sich an siegen freuen und neue Helden sehen (gut auch wenn sie vllt. 2 Wochen später schon wieder Fischfutter sind). Kurz um einfach Spaß haben und endlich den Sport wieder dazu zu benutzen wofür er da ist um das gemeine Volk zu amüsieren.

Verfasst: 30.7.2008 - 23:10
von hopper
Hauptsächlich sollte man den Sport genießen und vielleicht springt auch noch die eine oder andere nette Geschichte für die Ewigkeit heraus.

Desweiteren muss man aber auch sagen, dass Olympia die wohl mit Abstand politischste Sportveranstaltung der Welt ist. Diskussionen gab es doch schon immer. 1936 gab es auch Boykottaufrufe, 1976 verzichteten viele afrikanische Länder wegen der südafrikanischen Apartheidspolitik auf die Teilnahme und in den 80ern standen alle 3 Spiele unter einem "ungünstigen" politischen Stern.

Man muss damit leben oder man schaltet nicht ein. Diese Freiheit hat jeder.

Re: Olympische Spiele 2008 Peking

Verfasst: 31.7.2008 - 9:19
von wflo
ETXE hat geschrieben:- Nun, die Todesstrafe gibt es auch in den USA, einzig, daß sie dort nicht gegen Jugendliche eingesetzt wird.
Hmm, wenn ich mich recht erinnere gibt es da zumindest einen Bundeststaat in the US wo auch das geht.

Re: Olympische Spiele 2008 Peking

Verfasst: 31.7.2008 - 9:32
von MichiG
wflo hat geschrieben:
ETXE hat geschrieben:- Nun, die Todesstrafe gibt es auch in den USA, einzig, daß sie dort nicht gegen Jugendliche eingesetzt wird.
Hmm, wenn ich mich recht erinnere gibt es da zumindest einen Bundeststaat in the US wo auch das geht.
jup, ham wir schule gesehn, en 15jähriger hat seine eltern umgebracht --> todesstrafe

Verfasst: 31.7.2008 - 11:04
von Vino + Klödi
Ich kann es nicht so ganz verstehen, das sich jetzt, wenige Monate und tage vor Olypia sich die Medien über die chinesische Politik aufregen.
Ich meine, die politische Situation chinas ist ja nicht erst seit diesem Jahr bekannt und das China sich innerhalb weniger Jahre um 180 grad dreht war doch wohl nicht zuerwarten. Selbst wenn sie es versprochen haben. Das europäische Mittelalter mit Hexenverfolgung und Kreuzzügen war auch nicht von jetzt auf gleich zuende. Das dauerte viele Jahre, bis sich das Denken der Menschen geändert hat, in China ist das nicht anders.

Ich hoffe, dass es, trotz dieser politischen Diskussion, schöne Spiele werden, mit viele schönen Wettkämpfen und spannenden Duellen zwischen den Besten der Welt gibt, bei denen man mitfiebern kann. Ich meinem Fall werden es wohl die Schwimmwettbewerbe und Radfahren sein, die ich mir am intensivsten angucken, bzw. verfolgen werde.

"US-Schwimmer Eric Shanteau geht in Peking mit Hodenkrebs an den Start und hat gegen den Rat seiner Ärzte den Beginn der Behandlung verschoben, um seinen Olympia-Traum nicht zu gefährden." (Eurosport.de)
Man kann nur hoffen, das er sich das gut überlegt hat und diese Entscheidung hinterther nicht bereuen wird.

Es könnte also nicht nur sportlich sondern auch menschlich ein großes Fest mit Höhen aber auch Tiefen werden.

Verfasst: 31.7.2008 - 14:06
von TeamTelekom
Vino + Klödi hat geschrieben:
"US-Schwimmer Eric Shanteau geht in Peking mit Hodenkrebs an den Start und hat gegen den Rat seiner Ärzte den Beginn der Behandlung verschoben, um seinen Olympia-Traum nicht zu gefährden." (Eurosport.de)
Man kann nur hoffen, das er sich das gut überlegt hat und diese Entscheidung hinterther nicht bereuen wird.
Er handelt wohl nach der Devise. Lieber einmal die Olympischen Spiele miterleben als in de USA zu bleiben und dann evtl. doch zu sterben.

Verfasst: 1.8.2008 - 17:09
von EyTschej
Die positiven Nachrichten im Vorfeld der Olympischen Spiele nehmen ja ganz schön zu:

http://www.sport1.de/de/sport/artikel_2309793.html
http://www.sport1.de/de/sport/artikel_2309661.html

In der Leichtathletik sollte das ja wirklich niemanden mehr wundern (außer vielleicht den Mann aufm Mond), aber beim Fechten muss ich schon fragen: Häh? :roll:

An Spekulationen beteilige ich mich mal besser nicht, aber ich finde es gut, dass schon im Vorfeld zu Olympia ein bisschen ausgemistet wird. Ich hatte eigentlich eher damit gerechnet, dass es nur ein paar wenige Bauernopfer geben würde und man den Rest dann einfach unter den Teppich kehrt, damit das Image der Olympischen Spiele nicht leidet. Allerdings sind diese Vorfälle jetzt alle im Vorfeld, die Olympischen Spiele an sich bewahren also ein gewisses sauberes Image in den Augen der Öffentlichkeit.

Verfasst: 1.8.2008 - 19:46
von MichiG
in jedem sport (ausser vlt. schach^^) gibt es gedopte. der radsport wird jetzt halt beschuldigt da es da soviele sind, falsch, da wird nur am besten kontrolliert.

Verfasst: 1.8.2008 - 23:24
von zabelchen
Eine gute Kondition neben einer guten Technik ist halt wichtig.
Wenn 2 gleichstarke Gegner in der Technik aufeinander treffen, dann gewinnt der, der öfter attackieren kann und diese kurzen Leistungssteigerungen am besten regenerien und am längsten aushalten kann.
Klar steht an erster Linie die Technik, aber Technik ist erlernbar, nur mit der Ausdauer kommt man irgendwann an seine Grenzen und dann hilft man nach ;)...

Also ist das auch im Fechten nicht so verwunderlich das dort gedopt wird...mir persönlich würde derzeit auch kein Sport einfallen, wo man entweder über die Ausdauer oder aber über die Muskeln besser ist als der andere und damit ein Doping in diese Bereichen sich nicht lohnen würde...