SKI 26/27 | Teilnahme, Reservierungen, Bewerbungen
Moderatoren: Klaus und Tony, Koloss, Henrik
SKI 26/27 | Teilnahme, Reservierungen, Bewerbungen
Freunde und Fahrer,
es gibt diese Phase im Jahr, für die es keinen richtigen Namen gibt. Der Grand-Tour-Sommer ist vorbei. Der Winter, mit seinen Skiern und seinem eigenen, ganz anderen Kribbeln, ist noch Monate entfernt. Dazwischen: Leere. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel, wie man so schön sagt – aber definitiv genug, um sich fragwürdigen Mengen an Gebäck zuzuwenden.
Drei Grand Tours liegen hinter mir. Giro, Tour, Vuelta. Der Körper hat monatelang nur eines gekannt: Bewegung, Wattzahlen, Verpflegungszonen. Und jetzt, plötzlich, abrupt, ohne Übergangsphase: nichts. Kein Rennen. Kein Ziel. Keine Etappe, auf die man hinarbeiten könnte. Nur ich, ein Kühlschrank, und eine erschreckende Menge an freier Zeit, die sich wie von selbst in Richtung Küche bewegt.
Ich habe festgestellt: Frustration und fehlende Bewegung sind eine hervorragende Kombination – für alles, außer für die Kleidergröße. Wo früher Wattmessungen den Tag strukturierten, strukturiert jetzt die Frage "Ist es schon Snack-Zeit?" meinen Tagesablauf. Die Antwort lautet erstaunlich oft: Ja. Immer ja. Snack-Zeit ist immer jetzt.
Die Waage, dieses gnadenlose Instrument der Wahrheit, zeigt inzwischen Zahlen, die selbst meinem Trabi-Vergleich aus der Vuelta neue Nahrung geben würden – im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht bin ich nicht mehr der Trabi mit Keilriemenproblemen, sondern eher der Trabi, der zusätzlich noch einen Kofferraum voller Kartoffelchips transportiert. Freiwillig. Genussvoll. Ohne jede Reue, zumindest während des Mampfens selbst. Die Reue kommt meistens später, kurz nachdem die Tüte leer ist.
Diese Mid-Season-Krise – nennen wir sie beim Namen – hat ihre eigene Choreografie entwickelt: Aufwachen, kein Training, Kaffee, Croissant (natürlich, wir sind schließlich in Spanien), dann ein Blick auf den Kalender, der gähnend leer ist, gefolgt von der spontanen Entscheidung, dass Käse eigentlich ein hervorragendes zweites Frühstück darstellt. Mittags dann Pasta, weil Pasta tröstet, weil Pasta immer tröstet, egal ob man gerade drei Grand Tours durchgestanden hat oder einfach nur auf der Couch sitzt und sich fragt, wo die Dynamik von früher hin ist.
Ich vermisse die Struktur. Ich vermisse das Ziel. Ich vermisse sogar die Stimme aus der anderen Dimension, die mir "Quäl dich du Sau" zurief – wenigstens hatte diese Stimme eine klare Botschaft. Meine innere Stimme sagt aktuell nur: "Ist da noch Schokolade im Schrank?"
Vielleicht ist das die eigentliche Definition von Mid-Season-Krise: Man hat die Berge bezwungen, die Hitze überstanden, den Hagel überlebt – und wird am Ende nicht vom Gegner besiegt, sondern vom eigenen Kühlschrank.
Der Winter kommt. Ski steht an. Irgendwann. Bis dahin: noch ein Stück Kuchen. Man muss schließlich Reserven für die kalte Jahreszeit anlegen. Das ist keine Ausrede. Das ist Vorsorge.
Euer Ul Lé*
*Cast:
Allegre
Colturi
Anger
Andreassen
Uldal
es gibt diese Phase im Jahr, für die es keinen richtigen Namen gibt. Der Grand-Tour-Sommer ist vorbei. Der Winter, mit seinen Skiern und seinem eigenen, ganz anderen Kribbeln, ist noch Monate entfernt. Dazwischen: Leere. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel, wie man so schön sagt – aber definitiv genug, um sich fragwürdigen Mengen an Gebäck zuzuwenden.
Drei Grand Tours liegen hinter mir. Giro, Tour, Vuelta. Der Körper hat monatelang nur eines gekannt: Bewegung, Wattzahlen, Verpflegungszonen. Und jetzt, plötzlich, abrupt, ohne Übergangsphase: nichts. Kein Rennen. Kein Ziel. Keine Etappe, auf die man hinarbeiten könnte. Nur ich, ein Kühlschrank, und eine erschreckende Menge an freier Zeit, die sich wie von selbst in Richtung Küche bewegt.
Ich habe festgestellt: Frustration und fehlende Bewegung sind eine hervorragende Kombination – für alles, außer für die Kleidergröße. Wo früher Wattmessungen den Tag strukturierten, strukturiert jetzt die Frage "Ist es schon Snack-Zeit?" meinen Tagesablauf. Die Antwort lautet erstaunlich oft: Ja. Immer ja. Snack-Zeit ist immer jetzt.
Die Waage, dieses gnadenlose Instrument der Wahrheit, zeigt inzwischen Zahlen, die selbst meinem Trabi-Vergleich aus der Vuelta neue Nahrung geben würden – im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht bin ich nicht mehr der Trabi mit Keilriemenproblemen, sondern eher der Trabi, der zusätzlich noch einen Kofferraum voller Kartoffelchips transportiert. Freiwillig. Genussvoll. Ohne jede Reue, zumindest während des Mampfens selbst. Die Reue kommt meistens später, kurz nachdem die Tüte leer ist.
Diese Mid-Season-Krise – nennen wir sie beim Namen – hat ihre eigene Choreografie entwickelt: Aufwachen, kein Training, Kaffee, Croissant (natürlich, wir sind schließlich in Spanien), dann ein Blick auf den Kalender, der gähnend leer ist, gefolgt von der spontanen Entscheidung, dass Käse eigentlich ein hervorragendes zweites Frühstück darstellt. Mittags dann Pasta, weil Pasta tröstet, weil Pasta immer tröstet, egal ob man gerade drei Grand Tours durchgestanden hat oder einfach nur auf der Couch sitzt und sich fragt, wo die Dynamik von früher hin ist.
Ich vermisse die Struktur. Ich vermisse das Ziel. Ich vermisse sogar die Stimme aus der anderen Dimension, die mir "Quäl dich du Sau" zurief – wenigstens hatte diese Stimme eine klare Botschaft. Meine innere Stimme sagt aktuell nur: "Ist da noch Schokolade im Schrank?"
Vielleicht ist das die eigentliche Definition von Mid-Season-Krise: Man hat die Berge bezwungen, die Hitze überstanden, den Hagel überlebt – und wird am Ende nicht vom Gegner besiegt, sondern vom eigenen Kühlschrank.
Der Winter kommt. Ski steht an. Irgendwann. Bis dahin: noch ein Stück Kuchen. Man muss schließlich Reserven für die kalte Jahreszeit anlegen. Das ist keine Ausrede. Das ist Vorsorge.
Euer Ul Lé*
*Cast:
Allegre
Colturi
Anger
Andreassen
Uldal
BBC!
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Melde mich auch zurück, Keeperliste ist noch "subject to change", dauert ja noch 3 Wochen bis zum Stichtag ^^
Fabian*
Keeper:
Monney
Grob
Näff
Gimmler
Reisch
Baserga
Wird wohl noch wer über die Klinge springen müssen, Sternschnuppe für die (sterbende?) Kombi klingt nicht so prickelnd ^^
Edit meint: Es hat sich vorläufig ausgefrantzt und ausge(rieth)müllert. Mal schauen, was der Draft so bringt.
Fabian*
Keeper:
Monney
Grob
Näff
Gimmler
Reisch
Baserga
Wird wohl noch wer über die Klinge springen müssen, Sternschnuppe für die (sterbende?) Kombi klingt nicht so prickelnd ^^
Edit meint: Es hat sich vorläufig ausgefrantzt und ausge(rieth)müllert. Mal schauen, was der Draft so bringt.
Zuletzt geändert von Fabian am 13.10.2026 - 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
| Fabian* | 290 | Monney | 46 | Grob | 1 | Näff | 6 | Gimmler | 69 | Frantz | 0 | Reisch | 131 | Müller | 0 | Riethmüller | 3 | Baserga | 34 |
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Felix
gesetzt
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weissstorch
- Beiträge: 74
- Registriert: 4.5.2019 - 9:16
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Weissstorch
Gesetzt und motiviert
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Rad-Schumi
- Beiträge: 9691
- Registriert: 17.4.2007 - 17:27
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Schumi
Gesetzt
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- wassertraeger29
- Beiträge: 11465
- Registriert: 9.8.2004 - 16:22
- Kontaktdaten:
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Wassi
gesetzt
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Steini
Gesetzt
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Jonas*
Rast
Grond
N.Kälin
Peier
Stalder
Rast
Grond
N.Kälin
Peier
Stalder
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Jonas
TIppspielhandballweltmeister 2019
Jonas
TIppspielhandballweltmeister 2019
- dieclaudie
- Titelverteidigerin
- Beiträge: 898
- Registriert: 22.6.2008 - 10:30
